Vorhofflimmern (AFib): Symptome & Behandlung laut CDC
Hintergrund
Laut den Informationen der CDC ist Vorhofflimmern (AFib) die am häufigsten behandelte Herzrhythmusstörung. Gemäß der Publikation schlägt das Herz dabei in den oberen Kammern (Vorhöfen) unregelmäßig, wodurch der Blutfluss in die unteren Kammern (Herzkammern) beeinträchtigt wird. Die CDC beschreibt, dass AFib in kurzen Episoden auftreten oder ein dauerhafter Zustand sein kann.
Nach Angaben der CDC steigt die Anzahl der Fälle mit dem Alter. Da Frauen im Durchschnitt länger leben, sind sie häufiger betroffen als Männer. Zudem wird berichtet, dass Menschen europäischer Abstammung ein höheres Risiko aufweisen. Die Erkrankung führt in den USA jährlich zu über 454.000 Krankenhausaufenthalten und trägt zu etwa 158.000 Todesfällen bei.
Empfehlungen
Symptome und Erkennung Die CDC weist darauf hin, dass einige Patienten keine Symptome zeigen und nichts von ihrer Erkrankung wissen. Wenn Symptome auftreten, umfassen diese laut CDC:
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Unregelmäßiger Herzschlag
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Herzklopfen (schnell, flatternd oder pochend)
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Benommenheit
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Extreme Müdigkeit
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Kurzatmigkeit
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Brustschmerzen
Risikofaktoren Gemäß dem Text der CDC ist Bluthochdruck für etwa jeden fünften Fall von Vorhofflimmern verantwortlich. Zu den weiteren von der CDC gelisteten Risikofaktoren zählen:
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Zunehmendes Alter und Adipositas
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Diabetes, Herzinsuffizienz und ischämische Herzkrankheit
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Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) und chronische Nierenerkrankung
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Moderater bis starker Alkoholkonsum sowie Rauchen
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Vergrößerung der linken Herzkammern
Behandlungsansätze Die CDC nennt folgende Behandlungsoptionen für Vorhofflimmern:
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Medikamente zur Kontrolle von Herzrhythmus und Herzfrequenz
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Blutverdünnende Medikamente zur Vorbeugung von Blutgerinnseln und zur Senkung des Schlaganfallrisikos
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Chirurgische Eingriffe
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Lebensstilanpassungen und Medikamente zur Kontrolle der Risikofaktoren
💡Praxis-Tipp
Laut CDC-Informationen ist Vorhofflimmern mit einem etwa fünffach erhöhten Risiko für ischämische Schlaganfälle assoziiert und verursacht etwa jeden siebten Schlaganfall. Die Leitlinie betont, dass diese Schlaganfälle tendenziell schwerer verlaufen als solche mit anderen Ursachen.
Häufig gestellte Fragen
Laut CDC handelt es sich um eine Herzrhythmusstörung, bei der die oberen Herzkammern unregelmäßig schlagen und der Blutfluss in die unteren Kammern beeinträchtigt ist.
Gemäß der CDC können Symptome wie unregelmäßiger Herzschlag, Herzklopfen, Benommenheit, extreme Müdigkeit, Kurzatmigkeit und Brustschmerzen auftreten, wobei einige Patienten auch völlig symptomfrei bleiben.
Die CDC berichtet, dass Vorhofflimmern das Risiko für einen ischämischen Schlaganfall verfünffacht und dass durch AFib verursachte Schlaganfälle oft schwerwiegender sind.
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Quelle: CDC Atrial Fibrillation Guidelines (CDC). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.