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Doxycyclin: Dosierung & Profil laut DrugBank

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DrugBank Open Data (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf der pharmakologischen Monographie der DrugBank. Doxycyclin ist ein Breitbandantibiotikum aus der Klasse der Tetracycline, das häufig in der ambulanten und stationären Versorgung eingesetzt wird.

Laut Monographie wirkt Doxycyclin bakteriostatisch, indem es die bakterielle Proteinsynthese durch Bindung an die 30S-Ribosomen-Untereinheit hemmt. Das Wirkspektrum umfasst insbesondere atypische Erreger wie Chlamydien, Mykoplasmen und Rickettsien.

Die Pharmakokinetik zeichnet sich durch eine orale Bioverfügbarkeit von über 90 Prozent und eine Halbwertszeit von 18 bis 22 Stunden aus. Es wird beschrieben, dass Nahrung die Absorption zwar leicht verzögert, aber im Gegensatz zu anderen Tetracyclinen nicht signifikant reduziert. Die Ausscheidung erfolgt renal und fäkal.

Empfehlungen

Die DrugBank-Monographie beschreibt folgende klinische Eigenschaften und Anwendungsgebiete für Doxycyclin:

Indikationen

Laut Quelle wird der Einsatz bei folgenden Erkrankungen beschrieben:

  • Chlamydien-Infektionen und Mykoplasmen-Pneumonie

  • Acne vulgaris

  • Lyme-Borreliose und durch Zecken übertragene Krankheiten (Rickettsien, Ehrlichien)

  • Malaria-Prophylaxe

  • Leichte bis mittelschwere MRSA-Hautinfektionen

Wichtige Interaktionen

Es wird auf mehrere klinisch relevante Wechselwirkungen hingewiesen:

  • Antazida, Eisen und Calcium: Chelatbildung reduziert die Absorption (ein Einnahmeabstand von 2 bis 3 Stunden wird empfohlen).

  • Warfarin: Es kommt zu einer verstärkten Antikoagulation.

  • Orale Kontrazeptiva: Die Wirksamkeit kann reduziert sein, weshalb zusätzliche Verhütungsmethoden angeraten werden.

  • Isotretinoin: Es besteht ein Risiko für einen Pseudotumor cerebri.

  • Methotrexat: Die Toxizität kann erhöht werden.

Nebenwirkungen und Einnahmehinweise

Die Monographie listet spezifische unerwünschte Wirkungen auf, die bei der Einnahme beachtet werden sollten:

  • Gastrointestinale Beschwerden (eine Einnahme mit Nahrung wird empfohlen, jedoch explizit nicht mit Milchprodukten).

  • Photosensibilität (die Verwendung von Sonnenschutz wird angeraten).

  • Ösophagusulzera (die Einnahme sollte in aufrechter Haltung mit Wasser erfolgen).

  • Vaginale Candidose.

  • Zahnverfärbungen bei Kindern.

Dosierung

Die Monographie gibt folgende Dosierungsrichtlinien an:

IndikationDosierungDauer / Hinweise
Standarddosierung100 mg zweimal täglichInitialdosis: 200 mg an Tag 1
Acne vulgaris50 bis 100 mg einmal täglich-
Lyme-Borreliose100 mg zweimal täglich21 Tage

Es wird explizit darauf hingewiesen, dass die Einnahme in aufrechter Haltung und nicht unmittelbar vor dem Schlafengehen erfolgen sollte.

Kontraindikationen

Laut DrugBank bestehen folgende Kontraindikationen und Warnhinweise:

  • Schwangerschaft (Risiko für Zahnverfärbungen und Beeinträchtigung des Knochenwachstums)

  • Kinder unter 8 Jahren (Risiko für Zahnverfärbungen)

  • Myasthenia gravis (wird als relative Kontraindikation eingestuft)

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💡Praxis-Tipp

Die Monographie warnt vor dem Risiko von Ösophagusulzera, weshalb eine Einnahme in aufrechter Haltung mit ausreichend Wasser und nicht unmittelbar vor dem Schlafengehen empfohlen wird. Zudem wird betont, dass bei gleichzeitiger Gabe von Antazida, Eisen oder Calcium ein Einnahmeabstand von 2 bis 3 Stunden eingehalten werden sollte, um eine verminderte Absorption durch Chelatbildung zu vermeiden.

Häufig gestellte Fragen

Laut DrugBank wird empfohlen, Doxycyclin mit Nahrung einzunehmen, um gastrointestinale Beschwerden zu reduzieren. Es wird jedoch explizit davon abgeraten, das Medikament zusammen mit Milchprodukten einzunehmen.

Die Monographie listet Schwangerschaft und ein Alter von unter 8 Jahren als Kontraindikationen. Als Grund werden mögliche Zahnverfärbungen und Beeinträchtigungen des Knochenwachstums genannt.

Es wird darauf hingewiesen, dass Doxycyclin die Wirksamkeit oraler Kontrazeptiva reduzieren kann. Daher wird zu zusätzlichen, nicht-hormonellen Verhütungsmethoden geraten.

Die Leitlinie warnt vor einer erhöhten Photosensibilität unter der Therapie. Es wird daher die konsequente Verwendung von Sonnenschutz empfohlen.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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