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Zervixkarzinom-Screening: USPSTF-Leitlinie

Diese Leitlinie stammt aus 2018 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: US Preventive Services Task Force (2018)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Zervixkarzinom wird in den meisten Fällen durch persistierende Infektionen mit Hochrisiko-Humanen-Papillomviren (hrHPV) verursacht. Ein regelmäßiges Screening ermöglicht die frühzeitige Erkennung und Behandlung von Vorstufen, bevor ein invasives Karzinom entsteht.

Die US Preventive Services Task Force (USPSTF) bewertet präventive Maßnahmen und vergibt Empfehlungsgrade basierend auf der Evidenzlage. Diese Zusammenfassung basiert auf dem Kurztext der USPSTF-Leitlinie von 2018 zum Zervixkarzinom-Screening.

Für das Screening bei Frauen im Alter von 21 bis 65 Jahren vergibt die USPSTF einen Empfehlungsgrad A. Dies bedeutet, dass mit hoher Sicherheit ein substanzieller Nettonutzen der Maßnahme belegt ist.

Empfehlungen

Die USPSTF-Leitlinie formuliert klare Kriterien für die Durchführung des Zervixkarzinom-Screenings.

Risikofaktoren

Laut Leitlinie erhöhen folgende Faktoren das Risiko für ein Zervixkarzinom:

  • Infektion mit Humanen Papillomviren (insbesondere die Typen 16 und 18)

  • Fehlendes regelmäßiges Screening

  • HIV-Infektion oder Immunsuppression

  • Rauchen

  • Diethylstilbestrol (DES)-Exposition in utero

  • Wechselnde Sexualpartner

Screening-Strategien nach Alter

Die Leitlinie empfiehlt unterschiedliche Screening-Intervalle und Testmethoden in Abhängigkeit vom Alter der Patientin. Der HPV-Impfstatus ändert laut USPSTF nichts an diesen Screening-Empfehlungen.

AltersgruppeEmpfohlene TestmethodeIntervall
21 bis 65 JahreZytologie (Pap-Abstrich)Alle 3 Jahre
30 bis 65 JahrehrHPV-Testung (allein)Alle 5 Jahre
30 bis 65 JahreCo-Testing (Zytologie + hrHPV)Alle 5 Jahre

Kontraindikationen

Die USPSTF-Leitlinie rät in folgenden Fällen explizit von einem Zervixkarzinom-Screening ab:

  • Bei Frauen unter 21 Jahren, unabhängig von deren sexueller Aktivität.

  • Bei Frauen über 65 Jahren, wenn in der Vergangenheit adäquate und unauffällige Screening-Ergebnisse dokumentiert wurden.

  • Bei Frauen nach einer Hysterektomie, bei der die Zervix entfernt wurde, sofern keine Vorgeschichte einer CIN2+ (zervikale intraepitheliale Neoplasie Grad 2 oder höher) besteht.

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💡Praxis-Tipp

Ein wichtiger Hinweis der Leitlinie ist, dass der HPV-Impfstatus einer Patientin keinen Einfluss auf die Screening-Empfehlungen hat. Zudem wird betont, dass bei Frauen unter 21 Jahren generell kein Screening erfolgen sollte, selbst wenn diese bereits sexuell aktiv sind.

Häufig gestellte Fragen

Die USPSTF-Leitlinie empfiehlt den Beginn des Zervixkarzinom-Screenings mittels Zytologie (Pap-Abstrich) ab einem Alter von 21 Jahren. Bei jüngeren Frauen wird von einem Screening abgeraten.

Für Frauen zwischen 30 und 65 Jahren empfiehlt die Leitlinie eine alleinige hrHPV-Testung oder ein Co-Testing (Pap + hrHPV) in einem Intervall von 5 Jahren. Alternativ kann weiterhin alle 3 Jahre ein reiner Pap-Abstrich erfolgen.

Ja, laut Leitlinie ändert eine erfolgte HPV-Impfung nichts an den Screening-Empfehlungen. Geimpfte Frauen sollten in den gleichen Intervallen untersucht werden wie ungeimpfte.

Es wird kein Screening empfohlen, wenn die Zervix im Rahmen der Hysterektomie entfernt wurde und keine Vorgeschichte einer hochgradigen Dysplasie (CIN2+) vorliegt.

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Quelle: USPSTF: Cervical Cancer: Screening (Grade A, 2018) (US Preventive Services Task Force, 2018). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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